
Im Mittelpunkt des EU-Projektes ARTWEI stehen die Lagunen der südlichen Ostsee, Kurisches Haff, Frisches Haff und Stettiner Haff, sowie der Öresund. Diese sogenannten Übergangsgewässer – vom Flusswasser zum Brackwasser der Ostsee – verfügen über besondere Ökosysteme, die es trotz vielfältiger anthropogener Einflüsse und Nutzungen wie Tourismus, Schifffahrt und Hafenentwicklung zu erhalten gilt. In dem dreijährigen Projekt ARTWEI sollen Lösungen für ein nachhaltiges Management erarbeitet und zusammengetragen werden. Um die Gewässer unabhängig von den in ihnen verlaufenden Ländergrenzen ökologisch und ökonomisch zu stärken, steht die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Vordergrund.
Das Projekt wird von der Klaipeda Universität (Litauen) koordiniert, weitere Partner sind die EUCC-Deutschland, EUCC-Baltic States Office, die World Maritime University (Schweden), die Universität Stettin (Polen) und das Sea Fisheries Institute (Polen). Das Projekt läuft von März 2010 bis Februar 2013 und wird im Rahmen des South Baltic Programme der EU von 2010 bis 2013 teilfinanziert. Das Projektbudget beträgt 1,4 Mio. Euro.
Projekthomepage: http://www.balticlagoons.net/artwei/