Logo


Küsteninformationssystem Odermündung


Förderer
Diese Seite auf Deutsch Strona w jezyku polskim This page in English 
Impressionen: Stettiner Haff

Partner und Koordination - I. Phase

Partner

Das Projekt setzt sich aus insgesamt 11 Partnern zusammen. Die Partner bringen jeweils spezifische Erfahrungen und Expertise mit und erlauben so die Bearbeitung der inhaltlich vielschichtigen und komplexen Themen:

 

Projektkoordination und Steuergremium

Die Koordination obliegt dem Institut für Ostseeforschung Warnemünde, wobei einzelne Partner Teilkoordinationsaufgaben übernehmen. Das Projekt besitzt zusätzlich ein Steuergremium. Das Steuergremium stellt sicher, dass das Projekt von Nutzen für die Region ist und die Ergebnisse praktische Relevanz besitzen. Es setzt sich aus Behördenvertretern, Interessenverbänden, Vertretern der Kreise sowie polnischen Mitgliedern zusammen. Im Rahmen der halbjährlichen Treffen mit den Projektpartnern hat das Steuergremium die Möglichkeit, die Arbeiten zu evaluieren und mit Empfehlungen Einfluss auf das Projekt zu nehmen.

Die drei jährlich ausgerichteten, grenzübergreifenden Regionalkonferenzen „Küstendialoge“ sowie das Forum Regionale Agenda 21 ermöglichen einem größeren Kreis von regionalen Interessenvertretern, Verbänden, Behörden und Akteuren, sich über die Projektarbeit zu informieren, sich an den Diskussionen zu beteiligen und in die Arbeiten einzubinden. Das internetgestützte Informationssystem, die Kommunikationsplattform sowie der regionale Newsletter ermöglichen zudem jedem Interessierten, sich zu informieren und in die Diskussion einzubinden.

Durch eine starke Projektkoordination, die sowohl wissenschaftliche als auch administrativ-politische Aspekte berücksichtigt, sowie das Projekt-Steuerungsgremium ist eine Vernetzung der Partner im Projekt sichergestellt. Das Internet-Informationssystem „IKZM-Oder“ bildet den technischen Kondensationskern für die Arbeiten im Projekt (unter Beteiligung der polnischen Seite).

Internationale Einbindung

Grenzübergreifendes Küstenzonenmanagement, welches gleichzeitig die Wechselwirkungen mit dem Einzugsgebiet berücksichtigt, sollte durch kooperierende Projekte unter einem internationalen Schirm realisiert werden. Das Projekt „IKZM-Oder“ ist deshalb vielfältig in internationale Aktivitäten eingebunden und bildet ein internationales Referenzprojekt. Enge Kooperation ist mit LOICZ (Land-Ocean Interactions in the Coastal Zone International Projects), der UNEP (Integrated Coastal Area and River Basin Management Demonstration projects), der EUCC (ICM projects in Europe) und der Weltbank (Database of World Bank Coastal and Marine Management Projects) vorgesehen. Zudem wird eine Einbindung in europäische Netzwerke zu IKZM und Küstenforschung angestrebt.

Mittelfristiges Ziel ist die Entwicklung eines Schirmprojektes im Rahmen des United Nations Environment Programme (UNEP), in das polnische Partnerprojekte, die polnische Seite des Odermündungsgebiets (die Stadt Szczecin und die Landkreise Police, Goleniow, Swinoujscie sowie Kamien Pomorski) und zusätzlich weite Teile des Odereinzugsgebiets eingebunden werden. Dadurch wird eine effiziente Kooperation zwischen Deutschland und Polen sowie Einzugsgebiet und Küste erreicht.